Interkulturelle Praxisanleitung in der Pflege
»Es ist normal, verschieden zu sein.« (Richard von Weizsäcker)
Die Pflegeausbildung wird zunehmend vielfältiger. Viele Auszubildende bringen internationale Bildungsbiografien, unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen und kulturelle Prägungen mit. Für Praxisanleiter*innen bedeutet das eine besondere Herausforderung, aber auch eine Chance, interkulturelle Kompetenzen zu stärken und Vielfalt als Ressource im Ausbildungsgeschehen zu nutzen. Der Workshop bietet Praxisanleiter*innen einen fundierten Einblick in die besonderen Bedürfnisse und Potenziale von Auszubildenden mit Migrationshintergrund.
Im Mittelpunkt stehen beispielsweise folgende Fragen:
- Wie kann sprachsensibel angeleitet werden?
- Welche kulturellen Missverständnisse können im Pflegealltag entstehen und wie lassen sie sich klären?
- Wie lassen sich Kommunikation, Integration und Lernprozesse wirksam unterstützen?
Der Austausch der eigenen Erfahrungen steht dabei genauso im Fokus wie die Reflexion der eigenen Haltung und Rolle als Praxisanleitung, mit dem Ziel
- interkulturelle Kompetenzen für Anleitungssituationen auszubauen,
- sprachsensible und ressourcenorientierte Unterstützungsstrategien zu entwickeln,
- Beziehungsarbeit und Kommunikation mit Auszubildenden mit Migrationshintergrund zu stärken,
- inklusive und wertschätzende Ausbildungskultur zu fördern


