Resilienz in der Pflegeanleitung
»Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.« (Henry Stanley Haskins)
Die Pflege ist ein Berufsfeld mit hoher emotionaler, körperlicher und sozialer Belastung, dies gilt für Auszubildende wie Praxisanleitende gleichermaßen. Gerade in herausfordernden Situationen, wie sie im Arbeitsalltag, in der Anleitung oder im zwischenmenschlichen Miteinander nicht selten auftreten, braucht es mehr als fachliches Wissen. Es bedarf innerer Stärke, Reflexionsfähigkeit und eines stabilen Selbst. Genau hier setzt die Fähigkeit zur Resilienz an, auch und gerade unter Druck und Belastung handlungsfähig zu bleiben, Krisen zu bewältigen und an schwierigen Erfahrungen zu wachsen.
Der Workshop beleuchtet die Bedeutung von Resilienz im Kontext der pflegerischen Ausbildung und Anleitung. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren eigenen Kraftquellen auseinander und reflektieren Belastungsmuster. Sie lernen Strategien kennen, wie sie ihre persönliche Resilienz stärken und Auszubildende in ihrer emotionalen Stabilität fördern können.
Der Workshop zielt darauf, dass die Teilnehmenden
- verstehen, was Resilienz ist und wie sie im Pflegekontext wirkt,
- ihre eigenen Belastungssituationen und Reaktionsmuster in der Anleitung reflektieren,
- Strategien zur Resilienzförderung kennenlernen und für sich nutzen können,
- einen bewussten, achtsamen Umgang mit Stress, Überforderung und emotionale Krisen entwickeln,
- die eigene Rolle als Praxisanleiter*in in herausfordernden Ausbildungsprozessen stärken,
- Anregungen erhalten, wie Auszubildende zur Entwicklung von Resilienz unterstützt werden können.


